Du spürst das Gras…
…hier und da bewegt sich was, es macht dir Spaß, nein es ist nicht nur das…

“… hebt die Hände hoch, zeigt den Werder-Schal, wir *hust*sind Meister und HAM DEN POKAL…!”
Samstag, 30. Mai 2009, 22:03 Uhr
Abgelegt unter: fußball, sport

Werder kann also doch noch gewinnen, ha!!



Fröhlichen Handtuch-Tag!
Montag, 25. Mai 2009, 18:50 Uhr
Abgelegt unter: literatur, nachruf, popkultur

Heute ist natürlich Towel Day. Und herrje, ist es wirklich schon acht ganze Jahre her, dass Douglas Adams von uns gegangen ist?



Du spürst das Gras, hier und da, da liegt noch was
Freitag, 8. Mai 2009, 15:20 Uhr
Abgelegt unter: fundstücke, fußball, link, sport

So mancher wird sich gestern abend gefragt haben, wer da Hamburgs Gravgaard so irritiert hat, dass er im UEFA-Pokal-Halbfinalspiel Werder gegen HSV den Ball ins eigene Toraus bugsierte. Es war niemand geringeres als:

Die Papierkugel Gottes!

Und: sie twittert!



Reaktion der Redaktion
Freitag, 8. Mai 2009, 14:09 Uhr
Abgelegt unter: medien, politik, stopptschäuble

Sieh mal an, so kann Online-Kommunikation im Jahr 2009 also funktionieren, und das “sogar” mit etablierten Redaktionen. Dieser Satz klingt zwar wahlweise kindlich-naiv oder wie eine Binsenweisheit, aber schon das Stöbern bei Stefan Niggemeier macht deutlich, wie störrisch sich viele Online-Redaktionen im Umgang mit Leserkommentaren im Allgemeinen und mit deren konkreten Hinweisen auf Fehler in Artikeln im Besonderen immer noch aufführen.

Deshalb ist es tatsächlich bemerkenswert, dass dieser Artikel im Tagesspiegel über die E-Petition gegen Internet-Sperren1 bereits zweimal unbürokratisch geändert wurde:

Die einleitende Formulierung klang sehr unglücklich:

„In nur vier Tagen haben sich auf der Website des Bundestags bereits über 50.000 Menschen gegen Ministerin von der Leyens Vorhaben ausgesprochen, Kinderporno-Seiten zu sperren.“

Jetzt klingt sie so:

“In nur vier Tagen haben sich auf der Website des Bundestags bereits über 50.000 Menschen gegen die Netzsperren ausgesprochen.”

Gleich ein ganz anderer Schnack. Der Hinweis kam auf Spreeblick, und nach dem Lesen des Artikels schrieb ich eine kurze Mail an die Tagesspiegel-Redaktion, da auch im dritten Absatz sich die Formulierung zu wiederholen schien:

“Die Initiatorin der Online-Petition macht sich keine Hoffnung, die geplante Sperre von Kinderpornografie im Netz aufhalten zu können.”

Ganze sieben Minuten später(!) kam eine freundliche Antwort-Mail, und der Satz wurde ebenfalls in dieser Zeitspanne geändert, in ein wesentlich schöneres und treffenderes:

“Die Initiatorin der Online-Petition macht sich keine Hoffnung, das Netzsperren-Konzept der Bundesregierung aufhalten zu können.”

Natürlich wird irgendwer fragen: “Hat der nix Besseres zu tun?”
Aber erstens: die Kommunikation als solches ist schnell und problemlos, also warum sie nicht nutzen, um auf dergleichen (in freundlichem Ton) hinzuweisen?
Und zweitens: es geht nicht um einen vergessenen Buchstaben oder Verb ohne Endung, sondern um eine Formulierung, die eine Tendenz wiedergibt, die nicht der E-Petition entspricht. Darauf sollte man aufmerksam machen.

Dass es dann wirklich so flott angenommen und auch noch treffend geändert wird, ist aber in der Tat eine nette (da nicht selbstverständliche) Sache.

  1. Die notwendigen 50.000 sind bereits erreicht, aber egal: Mitmachen! Je größer die Zahl, desto schöner! Ich hatte mich über das Thema ja schon ausgelassen.