Du spürst das Gras…
…hier und da bewegt sich was, es macht dir Spaß, nein es ist nicht nur das…

“Das ist Gesetz. Wo gäbe es da einen Irrtum?”
Dienstag, 28. Oktober 2008, 15:48 Uhr
Abgelegt unter: aufreger, internet-nostalgie, medien, polemik, politik, realsatire

(aus: Franz Kafka, “Der Prozeß”)

Dass die Deutsche Nationalbibliothek deutsch(sprachig)e Publikationen aus dem Printbereich sammelt, ist ein hehres Anliegen, schließlich ist der Printbereich dadurch gekennzeichnet, dass er nicht allen jederzeit zugänglich ist. Deshalb ist die Prämisse des Sammelns, Archivierens und zur Verfügung stellen dort sinnvoll.

Als ich vor mehr als einem Jahrzehnt das Internet für mich entdeckte, herrschten dort, also hier, noch etwas andere, “unsicherere” Zustände. Juristische Grauzonen, was das Kopieren und Veröffentlichen von Texten und anderen Inhalten anging, viele Websites, die auf Geocities oder ähnlich vertrauenerweckenden Hosts zugänglich waren. Deshalb speicherte ich mir damals durchaus die eine oder andere Webseite ab, man konnte ja nicht wissen, ob es die einen Monat später noch gab.

Aber das ist 10-11 Jahre her! Mittlerweile sind handfeste, werbefreie Domains für wenig Geld zu haben und auch sichere kostenlose Webhosts verfügbar, man denke nur an die zahlreichen Bloghosts. Es gibt also keinen Grund mehr, seine Festplatte mit Webpages zuzumüllen. Man kommt ja immer an die gewünschten Inhalte heran. Und falls sie an einer Stelle weg sind, gibt es Alternativen, Mirrors oder auf einer anderen Website wird dieselbe Datei zur Verfügung gestellt.

Nur: die Deutsche Nationalbibliothek will nun laut einer neuen Verordnung allen Ernstes das “deutsche” Internet archivieren. Alle Websites, die über rein private oder rein geschäftliche Inhalte hinausgehen, sollen, verkürzt gesagt, von den jeweiligen Betreibern gezippt und der DNB zugesandt werden.

Damit die DNB ein Archiv hat, von dem, was im Internet verfügbar ist. Um es zu sammeln und zu katalogisieren… Und es bleibt eigentlich nur eine Frage übrig:

Warum werden die Websites gesammelt, wenn der Raum, in dem sie ohnehin bereits komplett gesammelt und durchsuchbar sind, jedem Menschen mit PC und Internetanschluss zur Verfügung steht -

NÄMLICH IM INTERNET??



‘Deutschland sucht den Superstar’ ist die beste Show im deutschen Fernsehen
Montag, 13. Oktober 2008, 22:45 Uhr
Abgelegt unter: aufreger, medien, polemik, popkultur, realsatire, tv

Damit gar nicht erst jemand fragt, was mit Jan passiert sei und wer an seiner Stelle solche Einträge verfasst: die Überschrift entspricht nicht etwa meiner Meinung; es ist vielmehr so, dass DSDS allen Ernstes den Deutschen Fernsehpreis 2008 in der Kategorie “Beste Show” gewonnen hat.
Gegen Das weiß doch jedes Kind und Germany’s Next Topmodel

Bevor nun also das Eindreschen auf die Sendung beginnt, möchte ich noch kurz auf zweierlei hinweisen:
1. Meine eigene Kritik am deutschen Fernsehen bekommt demnächst einen eigenen Eintrag, hier geht’s um die Verleihungs-Show vom Sonnabend/Sonntag mit ihrem sympathischen Skandälchen.
2. Ich habe die Übertragung der Verleihung, die das ZDF mit 24 Stunden Verspätung ausstrahlte, tatsächlich gesehen. Wie DWDL mitteilt, sind einige ganz üble Ausrutscher der Show allerdings gar nicht gesendet worden (z.B. danebengegangene Witze von Lafer/Lichter; welches Kleinod an sprühendem Witz uns Zuschauern da wohl vorenthalten wird).

Das Überraschendste zuerst:
Thomas Gottschalk war tatsächlich nicht der Reinfall des Abends. Er war, nicht nur für seine Verhältnisse, locker und selbstironisch und machte den Eindruck, als könne er dem Deutschen Fernsehpreis durch seine Moderation eine Wichtigkeit verleihen, die dieser gar nicht besitzt (im Gegensatz zu dem Oscar-esken Musik-Bombast-Kitsch, der durch seine Unangemessenheit immer wie eine selbstironische Brechung wirkte). Sogar seine Laudatio auf MRR war zumindest okay. Das wird meine Dauerkritik an ihm zwar nicht groß besänftigen, aber für diesen Abend war das wirklich in Ordnung.

Sogar bei den Dankesreden gab es einen amüsanten Moment, als Michael Gwisdek als bester männlicher Nebendarsteller ausgezeichnet wurde: die Familie seiner Frau habe im Vorfeld der Ausstrahlung von Das Wunder von Berlin in ihrem privaten Umfeld Werbung betrieben, dass “der Mann ihrer Tochter” dort mitspiele, und kam hinterher in Erklärungsnöte, weil die Nachfrage lautete, ob sie tatsächlich Heino Ferch geheiratet habe.

Damit sind dann die guten Momente, die die Veranstaltung an sich verteidigen könnten, allerdings auch schon fast erzählt (neben dem Duo ohne Rolf als Laudatoren ohne gesprochene Worte finden sich die wenigen weiteren unten im Text). Denn dass das Niveau schlagartig sinkt, sobald Atze Schröder den Raum betritt und auch nur ein paar Sätze sagt, versteht sich von selbst. Ebenso bei Ingolf Lück, der eine quälend lange Nummer vor einem Bluescreen zum Schlechtesten gibt, um irgendwann endlich die Nominierten für die Special Effects anzukündigen. Und auch andere wie Jan-Josef Liefers, Stephanie Stumph (samt Vater Wolfgang) oder Stefan Aust und Helmut Markwort bewiesen, dass jeder die Fähigkeit hat, eine noch so geplante Laudatio trotzdem unterhalb der Erträglichkeitsgrenze zu versenken.

Es gab eine Kategorie “Beste Reality”, anmoderiert von Barbara Salesch und Alexander Hold: 3 Bewerber ein Job, Teenager außer Kontrolle und der “Gewinner” Die Ausreißer – Der Weg zurück. Kein Kommentar.

Der Moment, der mir spätestens klarmachte, dass Fernsehschaffende der übelsten Formate frei von jeder Selbstreflexion sind, weil sie nur so ihre eigene Schamgrenze ignorieren können, war derjenige, als Ute Biernat (die Produzentin von DSDS) zu ihrer Dankesrede anhob. Wörtlich sagte sie:

“Ich erzähl Ihnen jetzt mal das Erfolgsgeheimnis von Deutschland sucht den Superstar:
Für Das weiß doch jedes Kind müssen Sie schlau sein, für Germany’s Next Topmodel müssen Sie schön sein, für DSDS ist beides nicht zwingend nötig.”

Und dann sollte also Marcel Reich-Ranicki einen Preis bekommen, wie das Ganze ablief, ist selbstverständlich bereits bei Youtube nachzuschauen.

Das Fernsehlexikon wies bereits auf das Kuriosum des Ehrenpreises hin:

“Die Idee war schon so putzig wie der ganze Deutsche Fernsehpreis an sich, einen Literaturkritiker, der im Fernsehen genau zwei Sendereihen gestaltet hat, die er sinngemäß damit zubrachte, den Menschen zu empfehlen, lieber Bücher zu lesen als fernzusehen, mit dem Ehrenpreis für sein Lebenswerk wegen seiner Verdienste um das Fernsehen auszuzeichnen.”

Ebendort findet sich auch ein Text von Bastian Pastewka (den ich in Teilen seiner Arbeit sehr schätze), in dem dieser MRRs Auftritt kritisierte:

“Was müssen die anwesenden Nominierten (und kurz zuvor ausgezeichneten) Reporter aus Krisengebieten [...], Fernsehfilm-Autoren, Nachrichten-Mitarbeiter, Cutter oder auch nur die zwei sympathischen älteren Herren von Eurosport gedacht haben…”

Wenn man es so betrachtet, hätte Pastewka sogar recht, aber ich sehe Reich-Ranickis Kritik anders, denn er hat ja nicht gesagt “Alle Preisträger sind unwürdig”, sondern er hat die Show bis zu diesem Zeitpunkt kritisert, die unwitzig-peinlichen Showeinlagen, die nichtssagenden Filmausschnitte (was bei Ausschnitten, die Preiswürdigkeit näherbringen sollen, besonders ungünstig ist), und als Ausgezeichneter in einer Reihe mit DSDS genannt zu werden, ist nun wahrlich nicht besonders schmeichelhaft. All dies wird durch seinen Nachtrag in der FAZ noch deutlicher.

Dazu passt als weitere unfreiwillige Selbstreferenz, dass als beste Comedy ausgerechnet (aber berechtigt) das die deutsche TV-Landschaft sezierende Team von Switch Reloaded ausgezeichnet wurde.

Schön auch im weiteren Verlauf Gottschalks Ankündigung des nächsten Laudators, der literaturinteressiert sei, da er die Tochter von Martin Walser geheiratet habe: “Mit der herzlichen Bitte, seinem Schwiegervater auszurichten, dass mir sein Buch “Tod eines Kritikers” gut gefallen hat: Edgar Selge!”

Die unvermeidlichen Senta Berger (Laudatio) und Veronica Ferres (ausgezeichnet als beste Schauspielerin. Nein, das ist kein Scherz) mussten natürlich auch noch ihren Auftritt haben, Letztere hat doch noch die Kategorie Heulattacke während der Dankesrede abgehakt.

Schnitt, Kamera und Musik wurden, zumindest in der ausgestrahlten Fernsehfassung, dreisterweise komplett weggelassen. Trotzdem dauerte es elendig lang, bis die Veranstaltung endlich zuende war.
Nämlich zweieinhalb Stunden.
Ohne Werbepausen.
Die Oscar-Verleihung dauert mittlerweile noch dreieinhalb Stunden.
Mit Werbepausen…

Genau hier merkt man, was an der ganzen Sache falschläuft: die pompöse große Inszenierung suggeriert, dass hier weitgehend hohe Qualität ausgezeichnet wird und dass der Deutsche Fernsehpreis ein Oscar-ähnliches Ereignis im Showbusiness-Kalender und beim tratsch-affinen Publikum sei.
Gleichzeitig werden allen Ernstes Preise in der Kategorie “Beste Reality-Sendung”(!) vergeben und Atze Schröder darf auftreten. Wer in all dem weder einen Widerspruch noch erdrückende Beweislast für schlechten Inhalt sieht, versteht auch nicht, weshalb sich MRR so aufgeregt hat.

Es war zwar der Auftritt eines alten Mannes, dem man vorwerfen kann, dass er Vieles im deutschen Fernsehen gar nicht kenne; aber man sollte nicht den Fehler machen, ihm zu unterstellen, er habe “das ganze deutsche Fernsehprogramm” schlechtgemacht.
Er hat, wenn auch in granteligen und manchmal etwas wirren Worten kritisiert, dass die Veranstaltung selbst drei Nummern zu groß, entsetzlich platt und pseudo-glamurös inszeniert wird sowie von Längen und Peinlichkeiten durchsetzt ist.

Und dass nicht nur durch eine ohnehin langweilige Fernsehkritik auf Spiegel Online, sondern durch einen der Preisträger, die mittendrin sind, endlich mal das Offensichtliche kundgetan wurde, war sehr befreiend und hat dem Deutschen Fernsehpreis wenigstens einen erinnerungswürdigen Moment beschert.

[EDIT, 14. Oktober: RTL hat sich übrigens von der Kritik Reich-Ranickis empört distanziert, wie Stefan Niggemeier festgestellt hat. Allerdings mit einem Newsletter, den man nur noch als Eigentor bezeichnen kann.]



Meine Meinung ist äußerst gebildet, vielen Dank
Dienstag, 23. September 2008, 00:13 Uhr
Abgelegt unter: aufreger, fundstücke, medien, musik, polemik, politik, realsatire

Wann genau kam die Bild-Zeitung in der Mitte der Gesellschaft an? Noch vor, sagen wir mal, 15 Jahren hätte die Redaktion der Tagesschau (Verzeihung für den drastischen Vergleich, ich finde ihn aber nötig) eher Fremd-Kotze gelöffelt, als eine ihrer Meldungen mit den Worten zu begründen: “Nach Informationen der Bild-Zeitung…” Mittlerweile ist aber genau dies Standard.

Nicht erst seit der verdienstvollen Arbeit des BILDblogs ist offensichtlich, dass die Bild-Zeitung meinungsmachend, volksverhetzend, manipulierend, rechtsverdrehend , Persönlichkeitsrechte missachtend, vorverurteilend und Unwahrheit verkündend ist. Weshalb darf sie ungeschoren oder viel zu mild bestraft Geschichten verbreiten, die sich irgendwo zwischen geschmacklos und entfernt von der Wahrheit bewegen? Und weshalb wird sie dann trotzdem als Quelle für Informationen genannt?

Alle Menschen in meinem Bekanntenkreis sagen, die Bild-Zeitung sei blöd. Aktiv kauft sie keiner, aber manche finden, “wenn sie mal irgendwo rumliegt, ist das schon recht lustig zu lesen.” Und da fängt es schon an, wie Judith Holofernes verdammt treffend feststellte: Man kann die Bild-Zeitung nicht ironisch lesen, weil man sie damit trotzdem adelt.

Um einfach einmal klarzumachen, auf welchem Niveau sich regelmäßig der angeblich in einem Bild-Artikel zum Ausdruck gebrachte “Volkszorn” befindet, braucht man nur einmal auf einen erläuternden Artikel bei BILDblog.de zu schauen:

Bild fand es “unfassbar”, dass der (ihm rechtlich zustehende) Verteidiger des Angeblich-Holzklotz-auf-Autobahn-Werfers auf Freispruch plädieren will. Dass es dafür sachliche Gründe geben könnte, oder dass er zumindest schlicht das Recht dazu hat, ignoriert das Blatt. Denn dass die Richter dem Freispruch noch lange nicht zustimmen müssen, ist wieder einmal so eine dermaßen offensichtliche Tatsache, dass die Beschäftigung mit ihr mir zu albern erscheint.

Und um der Empörung des Artikels etwas Angemessenes entgegenzusetzen, kommen die Autoren deshalb nicht drumherum, Sätze zu verfassen, die wie aus einem Schulbuch-Eintrag “Politik” der 6. Klasse klingen:

Die Bundesrepublik Deutschland ist ein so genannter Rechtsstaat. Das bedeutet unter anderem, dass nicht Polizei oder Staatsanwaltschaft über Schuld und Unschuld eines Verdächtigen entscheiden (und schon gar nicht eine Boulevardzeitung), sondern ein Gericht. Und es bedeutet, dass jemand, der einer Straftat angeklagt ist, sich verteidigen darf. Kurzum: Egal, was jemand getan haben mag, er genießt so genannte Rechte.

Um Verwirrung vorzubeugen: Diese Antwort finde ich absolut richtig und angemessen, aber ist es nicht erschreckend, dass man einem Zeitungsartikel auf diesem grundlegenden, simplen Niveau antworten muss, um ihn zu entkräften?

Auch stellt Das Blatt[tm] gerne einmal die jedem Bürger zustehenden Rechte als “Trick” hin.

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus all dem, was an Dem Blatt[tm] und ähnlichen Publikationen bedenkens- und verachtenswert ist. Der Anlass für diesen Eintrag war die Tatsache, dass Frank-Walter Steinmeier es heute nicht geschafft hat, auch nur ansatzweise mal auf die Kacke zu hauen und kundzutun, was an Kai Diekmanns Publikation alles kritikwürdig ist.

Bild gutfinden, geht gar nicht. Bild geht nicht. Niemals. Auch nicht “nur mal so nebenbei”, nicht ironisch, und auch nicht, wenn man das alles ja nicht ernstnimmt. Bild steht für das, was falschläuft.

Dementsprechend hat Das Blatt[tm] samt aller Beteiligten seinen ewigen festen Platz in meiner Top-5-Liste derjenigen, die als erste an die Wand gestellt werden, wenn die Revolution kommt. Aber statt meinem Drang nachzugeben und mit Kraftausdrücken um mich zu werfen, halte ich mich zurück und lasse lieber Max Goldt für mich sprechen, der sich bei diesem Thema noch etwas mehr zusammenreißen konnte:

“Diese Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun.”

Amen.



Flüssiges Wasser ist trocken!
Montag, 8. September 2008, 14:24 Uhr
Abgelegt unter: aufreger, politik, realsatire, us-wahl

Es gibt Themen, die kompliziert sind. Themen, bei denen die Fakten und Einflüsse so vielfälitg und gegensätzlich sind, dass man den Überblick verliert und nur schwer zu einer überzeugenden eigenen Aussage kommen kann.

Und dann gibt es Aussagen, deren offensichtliche Unwahrheit so dermaßen die eigene Intelligenz beleidigen, dass man sich lächerlich vorkommt, sich überhaupt mit ihnen zu befassen.

Es fing an mit einem kurzen Ausschnitt aus einer Fox-Diskussionsrunde, in der Steve Doocy feststellte, dass Sarah Palin außenpolitische Erfahrung habe, da sie in Alaska ja Tür an Tür mit Russland wohne. Und es war klar, dass Jon Stewarts The Daily Show sich ausgiebig und berechtigt darüber lustigmachen würde. Jon stellte u.a. fest, dass Palin in Alaska ja nahe des Nordpols wohne und deshalb auch mit dem Weihnachtsmann befreundet sein müsse.

Ich ging zunächst davon aus, dass es sich um eine verkürzte Darstellung handelte und diese Begründung (Palin sei direkt “neben” Russland zuhaus = sie wisse, was dort abgeht) vielleicht als sarkastische Bemerkung gedacht gewesen sei. Aber dann sagte in einem BBC-World-Bericht eine der Zuschauerinnen des Repulbikaner-Parteitages genau dasselbe. Dann führte Cindy McCain in einem ruhigen längeren Interview genau dieses Argument an. Und schließlich sagt es sogar John McCain selbst in einem ABC-Interview. Und so bekamen nicht nur die Analysten von MSNBC langsam Schwierigkeiten, sich die Logik dahinter zu erklären.

Und genau hier stzt der eingangs erwähnte Mechanismus ein: es ist mir zu blöd, dieses erbärmliche, lächerliche, peinliche und schlicht bekloppte Argument zu widerlegen.

Aber noch fassungsloser als über dieses Argument selbst bin ich darüber, dass es eben nicht ein einmaliger Ausrutscher in einer hitzigen Live-Diskussion ist, sondern dass es sich bei in der Öffentlichkeit stehenden Repulikanern als bewusst vorgetragenes Argument für Sarah Palin etabliert zu haben scheint. Das ist das noch viel Groteskere an dieser Aussage.



Schöne Web 2.0-Welt
Mittwoch, 7. Mai 2008, 23:34 Uhr
Abgelegt unter: polemik, realsatire

echt egal ob du was üba PC, fussball oder Filme wissen willst, woher kommt’n dass das in die Meisten diskusionforums sone Sprache herscht, das man echt nich weiß wenn mann dei Zeichensezung, Absatz und rechtschreibung sieht ob die schon übere Grundschule raus sin aba trozdemm alle die eigene krasse meinung zu alles rausposaunen!!!!!!!!!!1!



Holzklotz statt Brett vorm Kopf
Dienstag, 8. April 2008, 00:31 Uhr
Abgelegt unter: realsatire


Die Polizei sucht ja nun immer noch die AsisVerantwortlichen, die Holzklötze von Autobahnbrücken geworfen haben. Das ist in Ordnung und man soll dazu alle Hilfmittel nehmen, die einem sinnvoll erscheinen.

Aber bin ich wirklich der Einzige, dem beim Anblick dieses Fahndungsfotos als erstes “Eminem, du Sau!!” einfiel? Mit diesem Bild eine Gang von Teenies zu jagen – da kann man auch einen Goth mit der Beschreibung suchen: “Er trug schwarz.”